Unvergessene Melodien aus Musical und Operette

Nicht nur das Jahr neigt sich langsam dem Ende, auch das Kulturprogramm in der Paul-Metz-Halle geht dem Ende seiner Spielzeit 2019 entgegen. Zum Abschluss gab es nochmal ein echtes Highlight zu sehen. Die Vorankündigung der Musical- und Operettengala hatte das Beste aus den beiden Sparten versprochen und damit natürlich die Erwartungshaltung der Besucher geweckt. Stürmischer Applaus und viele Zugabe-Rufe zum Ende der Show sind ein sicheres Zeichen dafür, dass die Erwartungen in der nahezu ausverkauften Paul-Metz-Halle erfüllt wurden.

Musical-u. Operettengala 2019

Ein passend gewähltes Bühnenbild, optimal auf den Ablauf vorbereitete Ton- und Lichttechniker, sowie farbenprächtige historische Kostüme tragen ihr Übriges zum Gelingen der Veranstaltung bei. Insbesondere lebt die große Musical- und Operettengala jedoch vom Charisma und von der hohen Qualität des Künstlertrios. Ausgestattet mit begnadeten Stimmen, gewährleistet das Ensemble eine enorme musikalische Bandbreite. Dies wird schon beim „Opening-Medley“ deutlich. „There’s No Business Like Show Business“, „Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“ und „Ich gehör nur mir“ sorgen gleich am Anfang für Stimmung und Emotionen.

 

Armin Stöckl ist ein Multitalent, der nicht nur als Opern- und Musicalsänger die Zuhörer verzückt, sondern auch als charmanter Moderator durch die Show führt. Beim Musical „Elisabeth“ kommt er als schneidiger Kaiser Franz Joseph auf die Bühne um anschließend im Handumdrehen als Elvis Presley und legendärer „King of Rock’n‘ Roll“ den Saal zum ersten Mal zum Kochen zu bringen. Es folgen das wunderschöne, mit Inbrunst und Pathos intonierte „Wolgalied“,

 

Aber nicht nur Stöckl als „Hahn im Korb“ verleiht dem Abend eine ganz besondere Note. Mit einer wahren Fülle an faszinierenden Beiträgen lassen ebenso Musicaldarstellerin Lorraine und Sopranistin Janel Frazee die Herzen der Zuschauer höher schlagen. Sequenzen aus „Cats“, „Tanz der Vampire“, „Phantom der Oper“ oder „Im weißen Rößl“ reißen das Publikum mit. Besonders edel kommen die solistisch vorgetragenen „“Dont Cry for Me Argentina“ und „Küss mich, halt mich, lieb mich“ nach der Titelmelodie aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

 

Zum großen Finale geht mit „Funiculi Funicula“ nochmals richtig die Post ab, bevor beim Schlussbild die drei Sänger Hand in Hand auf der Bühne stehen und von den im Saal stehenden Menschen zurecht gefeiert werden. Schön war’s.

 

Fotos (Werner Schieche) von der Musical- und Operettengala sehen Sie hier

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